Bericht aus Bankrottistan

Eigentlich hab ich mich schon auf einen geruhsamen Lebensabend auf meiner Privatinsel Island gefreut. Aus der billigen Konkursmasse scheint nun doch nichts zu werden. Björk hat sich in die Krisenbekämpfung eingeschaltet. Petur Blöndal kämpft gegen ein neues Versailles. Und die 300′000 Isländer verteidigen sich tapfer.


Hau die Krise, Björk!

Artikel:
«Unis öffnen sich für Arbeitslose, die Popsängerin Björk bringt Unternehmer und Bevölkerung an einen Tisch, und alle wehren sich dagegen, dass Großbritannien isländische Gelder mit Hilfe von Anti-Terrorgesetzen stoppt. (…) «Island muss umweltfreundliche Alternativen anbieten, um Beschäftigung zu schaffen. Wir haben viele kleine Unternehmen, die in anderen Segmenten arbeiten», so eine Mitarbeiterin von Björk. Diese würden jetzt an einen Tisch geholt, damit sie gemeinsam das Land voranbringen könnten. Zu den Treffen, die seit der zweiten Oktoberwoche stattfinden, kämen Vertreter von Hightechfirmen, Studenten und andere Bürger. Es sei jetzt besonders wichtig, allen eine Perspektive zu geben und zu verhindern, dass gut Ausgebildete das Land verlassen, sagt die Isländerin. (…) Auszuwandern würde bedeuten, vor den Problemen zu fliehen. Und das ist nicht die isländische Art.»

Wer sauer eingelegte Hammelhoden (hrútspungar) und schwarzgesengte Schafsköpfe (Svið) isst, der lässt sich doch von so einer Lappalie nicht unterkriegen.


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